Selbstgemachte Schafmilchseife ist eine Wohltat für die Haut. Sie reinigt sanft, pflegt und spendet Feuchtigkeit. Doch wie wäre es, wenn deine Seife zusätzlich einen wunderbaren Duft verströmt? Mit ätherischen Ölen kannst du deiner Schafmilchseife nicht nur einen individuellen Duft verleihen, sondern auch von den aromatherapeutischen Eigenschaften der Öle profitieren. In diesem Beitrag erfährst du, wie du ätherische Öle richtig in deiner Schafmilchseife verwendest und welche Öle sich besonders gut eignen.
Ätherische Öle sind natürliche Duftstoffe, die aus Pflanzen gewonnen werden. Sie verströmen nicht nur einen angenehmen Duft, sondern haben auch verschiedene positive Eigenschaften für Körper und Geist. Lavendelöl wirkt zum Beispiel beruhigend und entspannend, Zitronenöl wirkt belebend und antibakteriell, und Teebaumöl hat entzündungshemmende Eigenschaften. In Schafmilchseife eingearbeitet, können ätherische Öle diese Wirkungen entfalten und das Seifenerlebnis bereichern.
Ätherische Öle sind hochkonzentriert und sollten daher sparsam in Schafmilchseife verwendet werden. Als Faustregel gilt: Pro 100 g Seifenmasse sollten maximal 5 ml ätherisches Öl verwendet werden. Bei empfindlicher Haut oder bei der Verwendung von besonders intensiven Ölen sollte die Dosierung reduziert werden.
Ätherische Öle werden der Seifenmasse am besten kurz vor dem Gießen in die Form hinzugefügt. Verrühre die Öle gründlich mit der Seifenmasse, damit sie sich gleichmäßig verteilen. Achte darauf, dass die Temperatur der Seifenmasse nicht zu hoch ist, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe der ätherischen Öle verloren gehen können.
Für die Herstellung von Schafmilchseife eignen sich viele verschiedene ätherische Öle. Hier einige Beispiele: