Schafmilch wird immer beliebter, nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch als Nahrungsmittel für Babys und Kinder. Doch ist Schafmilch wirklich gut für die Kleinen? Welche Vorteile bietet sie und worauf sollten Eltern achten? In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wissenswerte über Schafmilch in der Ernährung von Babys und Kindern.
Schafmilch ist von Natur aus reich an wichtigen Nährstoffen, die für das Wachstum und die Entwicklung von Kindern unerlässlich sind. Im Vergleich zu Kuhmilch enthält Schafmilch mehr Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Kalzium, das für den Aufbau starker Knochen und Zähne wichtig ist. Auch Vitamin B12, Vitamin A und Vitamin D sind in Schafmilch in größeren Mengen enthalten.
Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder Schafmilch besser vertragen als Kuhmilch. Das liegt möglicherweise an den kleineren Fettkügelchen in Schafmilch, die die Verdauung erleichtern können. Auch der geringere Gehalt an Alpha-s1-Casein, einem Protein, das bei manchen Kindern Allergien auslösen kann, könnte zur besseren Verträglichkeit beitragen.
Die in Schafmilch enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können das Immunsystem von Kindern stärken und die Abwehrkräfte verbessern. So trägt Vitamin A zu einer gesunden Schleimhaut bei, die als Barriere gegen Krankheitserreger fungiert. Zink und Selen sind wichtig für die Funktion der Immunzellen.
Schafmilch ist reich an Eiweiß und liefert alle essentiellen Aminosäuren, die der Körper für den Aufbau und die Regeneration von Muskeln benötigt. Gerade aktive Kinder, die viel spielen und toben, haben einen erhöhten Energiebedarf. Die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren in Schafmilch liefern schnell verfügbare Energie.
Obwohl Schafmilch oft besser vertragen wird als Kuhmilch, ist sie nicht für alle Kinder geeignet. Kinder mit einer Kuhmilchallergie können auch auf Schafmilch allergisch reagieren, da die Proteine in beiden Milchsorten ähnlich sind. Auch bei einer Laktoseintoleranz ist Schafmilch keine geeignete Alternative, da sie ebenfalls Laktose enthält.
Wenn Sie Schafmilch in den Speiseplan Ihres Kindes einführen möchten, sollten Sie dies schrittweise tun und die Reaktion Ihres Kindes genau beobachten. Beginnen Sie mit kleinen Mengen und steigern Sie die Menge langsam. Achten Sie auf Anzeichen einer Allergie oder Unverträglichkeit wie Hautausschlag, Durchfall oder Erbrechen.
Schafmilch kann pur getrunken werden, eignet sich aber auch hervorragend zur Zubereitung von Müslis, Breien und anderen Gerichten. Sie können Schafmilch auch zum Backen und Kochen verwenden. Achten Sie darauf, dass Schafmilch nicht so stark erhitzt werden sollte wie Kuhmilch, da sie sonst gerinnen kann.